Schon in den letzten Wochen haben wir an einer ganzen Liste neuer Zutaten gearbeitet und heute ist es soweit. Die ersten 3 Zutaten warten darauf von Euch probiert zu werden. Viele, viele neue werden in den nächsten Tagen folgen!
Die drei Stars von heute sind:
Papaya
Der Papayabaum (welcher gar kein Baum ist) ist eine tropische Pflanze und stammt aus Amerika. Heutzutage wird er außerdem in Indien und Australien angebaut. Die Pflanze wird bis zu 15 Meter hoch und hat einen baumartig verholzten Stamm, weshalb die Fachwelt mittlerweile auch von “baumähnlichen Kraut” spricht. Womit “Papayabaum” dann doch nicht mehr ganz so falsch ist. Die typische Frucht, die wir in Europa kennen, hat bescheidene 0,5 kg Gewicht. Papayas aus anderen Anbaugebieten können dagegen bis zu 6 kg schwer werden. Im Geschmack erinnert die Papaya etwas an Melone, aber auch Aprikose und Himbeere kann man in ihr entdecken. Auf einer Schokolade könnte man sie zum Beispiel mit Zitrone kombinieren.
Rosmarin
Die ursprüngliche Bedeutung des lateinischen Namens lautet “Meertau” und spielt damit wohl auf die Herkunft des Rosmarins von den Küsten des Mittelmeeres an (Schon mal Schokolade mit mediterranem Flair probiert?). Bekannt ist der Rosmarin vor allem durch seine Verwendung als Duftstoff und diente in der Vergangenheit des öfteren als Ersatz für Weihrauch. Seine ebenso lange Geschichte als Heilkraut verdankt es seiner anregenden Wirkung auf den Kreislauf. Mittlerweile ist Rosmarin auch in der Küche angelangt und wird oft und gerne in Verbindung mit deftigem Fleisch, aber auch mit frischen Früchten verwendet. Die Mischung von Apfel und Rosmarin gilt zum Beispiel als Geheimtipp und ist auf Schokolade etwas ganz Besonderes.
Koriander
Zu dem unschönen Teil zuerst: Koriander hat seinen Namen vom griechischen Wort “coris”, was für Wanze steht und den Gerucht der frischen Blätter ganz gut beschreibt. Doch keine Angst: das gemahlene Gewürz hat davon nichts mehr. Man findet Koriander in Brotteigen, salzigen Speisen oder auch in Likören. Häufig wird Koriander gerade zur Weihnachtszeit zum Backen verwendet, dann oft in Verbindung mit Anis.
Morgen gehts dann weiter mit drei weitern Leckereien.